Die jüngsten Angriffe auf die w23 sind alarmierend. Nicht nur, weil sie sich gezielt gegen einen linken Raum richten, sondern weil sie Teil einer besorgniserregenden Entwicklung sind: der Zunahme antisemitisch motivierter Attacken von autoritären Teilen der Linken.
Wir erklären uns uneingeschränkt solidarisch mit der w23 und allen, die sich konsequent gegen Antisemitismus positionieren. Dass linke Strukturen, die sich gegen Antisemitismus engagieren, zur Zielscheibe werden, zeigt, wie dringend es Solidarität innerhalb progressiver Projekte braucht. Antisemitische Taten, wie Hetze, Einschüchterung, Drohungen und Angriffe sind niemals Mittel linker Politik – sie dienen letztlich nur der Schwächung unserer Kämpfe und können von uns nicht hingenommen werden.
Auch wir als Rote Flora erleben Angriffe durch autoritäre Gruppen. Wir wissen, was es heißt, unter Druck gesetzt zu werden, weil man sich gegen jede Form von Diskriminierung ausspricht. Diejenigen, die mit Drohungen und Gewalt versuchen, ihre Deutungshoheit durchzusetzen, haben keinen Platz in einer emanzipatorischen Linken.
Unsere Kämpfe sind größer als diese destruktiven Angriffe: Wir stehen gegen Faschismus, Rassismus, patriarchale Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit – überall. Und wir lassen uns nicht davon abhalten.
Solidarität mit der w23 und allen Betroffenen antisemitischer Angriffe!
Gegen jeden Antisemitismus – für eine widerständige und solidarische Linke!
Plenum der Roten Flora